Archiv der Kategorie Cinema Displays

Apple und die fehlenden BluRay Laufwerke für Macs

Warum setzt Apple bis heute keine BluRay Laufwerke in seinen Macs ein? Zu diesem Thema gibt es viele Spekulationen – einerseits, natürlich, die Aussage von Steve Jobs, dass die Lizenzierung sehr umständlich und kostenintensiv sei.

Zumindest diesem Punkt könnte nun Abhilfe geleistet werden – das BluRay Konsortium wird das Lizenzierungsverfahren Mitte 2009 vereinfachen, und dabei BluRay, DVD und CD Patente vereinen:

A new licence will be established by mid-2009 as a “one-stop shop” for device makers. The licence will include all necessary Blu-ray, DVD and CD patents for selling Blu-ray players. The licensing programme will be handled by a new licensing company to be led by Gerald Rosenthal, former head of intellectual property at IBM. It will be based in the US, but will have local branches in Asia, Europe and Latin America.

Dadurch sollen die Kosten um insgesamt 40% gesenkt werden. Ob das jetzt allerdings zwingend bedeutet, dass wir schon bald BluRay Laufwerke in Macs sehen ist fraglich. Als weiteren Punkt, der gegen eine Übernahme von BluRay Laufwerken spricht, ist der Nutzen für den Kunden.

Die hohen HD Auflösungen würden selbst beim 24″ iMac mit Full HD Auflösung nicht wirklich zur Geltung kommen. Sitze ich nicht direkt vor dem Monitor, lassen sich bei Filmen derzeit keine Unterschiede feststellen. Auch bei den mobilen Geräten macht es kaum einen Unterschied, ob man HD oder SD Material benutzt. Der fehlende HDMI Ausgang fördert den Nutzen nicht wirklich – ein MacBook an einen Fernseher anzuschließen kann ziemlich aufwändig sein – auch wenn es mittlerweile glücklicherweise Mini DisplayPort zu HDMI Adpater gibt.

In einem AppleTV mit entsprechenden Ausgängen würde sich ein BluRay Laufwerk natürlich sehr gut machen. Die Unterstützung von HDCP ebnet zumindest schonmal den Weg für HD Material über Macs. Gerade über ein BluRay Laufwerk in einem AppleTV würde ich mich sehr freuen – dann würde sich auch endlich ein großer Plasma oder LCD Fernseher lohnen.

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    Apple bietet Mini-DisplayPort-Lizenz kostenlos an

    Apple verwendet in ihren neuen MacBooks und dem neuen Cinema Display einen verkleinerten, sog. Mini DisplayPort. Während dieser Anschluss bisher für eine Apple-only Geschichte gehalten wurde, weist Arstechnica nun daraufhin, dass Drittanbieter diese Technik kostenlos lizenzieren dürfen. Theoretisch dürfen also auch andere Anbieter den Anschluss in ihren Notebooks verwenden – und, was deutlich praktischer ist – Drittanbieter dürfen auch eigene Kabel und Adapter für den Anschluss anbieten. Derzeit können Besitzer älterer Macs die neuen Cinema Displays nicht nutzen. 

    Auch könnten Fremdanbieter die Preise von Apple für entsprechende Adapter und Kabel unterbieten.

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    24″ LED Cinema Display wird ausgeliefert

    Bei Arstechnica sind erste Bilder der neuen 24″ LED Cinema Displays aufgetaucht.
    Apple hatte die Geräte bereits im Oktober angekündigt, allerdings sind sie erst jetzt verfügbar. Die Cinema Displays sind derzeit leider nur mit den neuen MacBooks mit Mini-DisplayPort kompatibel. Dieser Mini-DisplayPort wird in Zukunft in sämtliche Apple Produkte eingebaut.
    Das Display enthält neben einer LED Hintergrundbeleuchtung einen USB Hub, eine iSigh Kamera, und eingebaute Stereo-Lautsprecher. Wird ein MacBook angeschlossen benutzt dieses automatisch die eingebauten Geräte des Displays und nicht mehr die des MacBooks.

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      Quicktime Update behebt DRM-Probleme

      Über die Softwareaktualisierung steht ein Update für Quicktime zur Verfügung, welches einen lästigen Bug behebt, der bei den neuen MacBooks mit Mini-Display Port auftreten konnte.

      Aus den Release Notes:

      Dieses Update wird allen Benutzern eines MacBook, MacBook Air und MacBook Pro mit Mini-DisplayPort empfohlen. Das Update behebt ein Problem, bei dem einige im iTunes Store gekaufte Artikel in Standard Definition auf bestimmten externen Bildschirmen nicht wiedergegeben werden können.”

      Das Update ist ca. 70 mb groß.

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      MacBook Event Zusammenfassung

      Apples Produktportfolio hat sich nicht großartig erweitert, allerdings im Notebook Bereich stark erneuert:

      Abgesehen von einem 24″ Cinema Display sind insbesondere die MacBooks neu aufgelegt worden.

      Cinema Display:

      Das 24 Zoll große Display bietet eine Auflösung von 1920*1200 Pixeln – also Full HD. Integriert ist wie üblich die iSight inkl. Mikro, Stereolautsprecher gibts ebenso dazu wie eine MagSafe Anbindung zum Aufladen eines MacBooks. Weitere Anschlüsse sind ein Mini-DisplayPort und ein 3x USB-Hub.
      Es handelt sich um eine LED Hintergrundbeleuchtung. Erhältlich ab 849 € ab November.

      MacBook:

      Vorweg: Das alte weiße MacBook bleibt als 949€ Variante weiterhin verfügbar.

      Die Details der neuen Serie:
      13″ LED-LCD:

      • 2.0 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor
      • 2 GB DD3 Arbeitsspeicher
      • 160 GB Festplatte
      • NVIDIA GeForce 9400M Grafikprozessor
      • Versandfertig in: 7 Geschäftstagen
      • 1.199,00 €
      • 2.4 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor
      • 2 GB DD3 Arbeitsspeicher
      • 250 GB Festplatte
      • NVIDIA GeForce 9400M Grafikprozessor
      • Versandfertig in: 7 Geschäftstagen
      • 1.499,00 €

      Abgesehen von dem FireWire Anschluss bietet es somit die gleiche Ausstattung und das Aussehen des MacBook Pros.

      MacBook Pro

      Die 17″ MacBook Pros sind weiterhin verfügbar, die alten 15″ Modelle wurden ersetzt.
      Die Standardausführungen:

      • 2.4 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor
      • 15″ Breitformat
      • 2 GB Arbeitsspeicher
      • 250 GB Festplatte
      • NVIDIA GeForce 9400M + 9600M GT mit 256MB
      • Versandfertig in: 7 Geschäftstagen
      • 1.799,00 €
      • 2.53 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor
      • 15″ Breitformat
      • 4 GB Arbeitsspeicher
      • 320 GB Festplatte
      • NVIDIA GeForce 9400M + 9600M GT mit 512MB
      • Versandfertig in: 7 Geschäftstagen
      • 2.249,00 €

      Neu ist beiden Modellen ein Glastrackpad, welches ohne Tasten auskommt. Zusätzlich eingeführt werden 4-Finger-Gesten. Als Option ist erstmalig bei den MacBooks eine SSD verfügbar. Die Akkulaufzeit beträgt 4-5 Stunden, je nach Einsatz der 9600M GT. Die Festplatte ist nun auch leicht zugänglich, die Anschlüsse an der Seite sind wie erwartet vorhanden, der “unbekannte” Anschluss ist ein Mini-DisplayPort.

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